Ihr Warenkorb
keine Produkte

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Für alle Vitamine gilt:
Sie sind lebenswichtige organische Substanzen und unverzichtbar für viele Funktionen unseres Körpers. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie essentiell, d.h., sie können nicht vom Organismus hergestellt werden, sondern müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine sind in allen natürlichen Nahrungsmitteln in winzigen Mengen vorhanden. Im Gegensatz zu Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett liefern sie keine Energie, sind aber für unser normales Wachstum, unser Wohlbefinden und unsere Vitalität unverzichtbar und tragen wesentlich zu einem normalen Stoffwechselprozess bei. Ein Mangel an nur einem einzigen Vitamin kann die Gesundheit des menschlichen Organismus beeinträchtigen. Der individuelle Bedarf ist von Faktoren wie Alter, körperliche Belastung, Ernährungsform, Umweltbelastung und Gesundheitszustand abhängig und kann sich daher in belasteten Lebenssituationen deutlich erhöhen.

Vitamin C
Im Gegensatz zu den meisten Tieren (außer Affen und Meerschweinchen), deren Organismus Vitamin C selbst herstellen kann, ist das Vitamin für den Menschen essentiell und muss mit der Nahrung zugeführt werden. Ende der zwanziger Jahre konnte Vitamin C erstmals isoliert werden, seit 1933 ist die synthetische Herstellung möglich.

Das wasserlösliche Vitamin ist vor allem ein hochwirksames Antioxidans und unterstützt somit vor allem die Wirkung eines der wichtigsten Antioxidantien, nämlich die des Vitamin E.
 
Darüber hinaus erfüllt Vitamin C vielfältige Funktionen im Organismus:

Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme und trägt bei zu

•    einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung
•    der Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße, der Knochen, der Gelenkknorpel, des Zahnfleisches, der Zähne, der Haut
•    einem normalen Energiestoffwechsel
•    einem normalen Nervensystem
•    einer normalen psychischen Funktion
•    einem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress
•    einer Verringerung von Müdigkeit bzw. vorzeitiger Ermüdung

Diese vielfältigen Wirkungsweisen sind heute wissenschaftlich erwiesen und machen das Vitamin C zu einem der meist ergänzten Vitamine.

In natürlicher Form findet man das Vitamin C in erster Linie in frischem Obst und Gemüse, das möglichst zeitnah nach der Ernte bzw. dem Kauf idealerweise roh verzehrt werden sollte. Längere Lagerung und Weiterverarbeitung jeglicher Art führen unweigerlich zu Wirkungsverlusten, da Vitamin C äußerst sauerstoff-, licht- und hitzeempfindlich ist.

Von allen Obstsorten enthält der Saft von Acerolakirschen, Hagebutten, Sanddorn und schwarzen Johannisbeeren den höchsten Vitamin-C-Anteil. Beim Gemüse führen Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl und Gemüsepaprika die Vitamin-C-Gehalt-Liste an.

Vitamin C ist das Vitamin, von dem wir unserem Organismus täglich die größte Menge zuführen müssen. Um den hohen Bedarf zu decken empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den Verzehr von täglich 5 Portionen Obst bzw. Gemüse, auch in Saftform. Oder in Zahlen ausgedrückt: Die empfohlene tägliche Zufuhr beträgt für gesunde Erwachsene ca. 100 mg. Der optimale Vitamin-C-Bestand des Körpers, also des dauerhaften zu erhaltenden Vitamin-C-Levels, beträgt mindestens 1,5 g.

Eine Mangelsituation kann in der Schwangerschaft und Stillzeit entstehen. Ebenso können aber vor allem auch bestimmte Arzneimittel, Nikotin, Mangelernährung, wie sie oft bei alten Menschen vorliegt, oder Erkrankungen zu einer Unterversorgung mit Vitamin C führen. Während ein schwerer Mangel in Form der bekannten Seefahrer-Krankheit Skorbut heute in den Industrieländern nahezu ausgeschlossen ist, ist ein leichterer Mangel durchaus verbreitet. Er äußert sich z.B. in Knochen- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit und einem erhöhten Infektionsrisiko. Eine Blut- und/oder Harnuntersuchung verschafft Klarheit.

Ein Überschuss an Vitamin C ist dagegen kein Problem. Der Körper nimmt dann einfach weniger Vitamin C zusätzlich auf bzw. überschüssiges Vitamin C wird mit dem Harn ausgeschieden. Die Gefahr einer Schädigung des Organismus durch zu hohe Vitamin-C-Gaben besteht daher nicht. Lediglich eine tägliche Zufuhr von mehr als 3 g pro Tag kann zu Durchfall führen.

Eine Besonderheit des Vitamin C besteht darin, dass es dem Organismus möglichst kontinuierlich zugeführt werden muss. Das heißt, eine Einzelgabe mit der Gesamttagesmenge ist insofern wirkungslos, als der momentane Überschuss einfach ausgeschieden wird, im Verlauf des Tages dann aber fehlt. Daher wird Vitamin C heute in Form von Retardkapseln angeboten, die das wertvolle Vitamin über den Tag verteilt zeitverzögert in gleichmäßigen Dosen abgeben, so dass mit einer einmaligen Tagesgabe trotzdem eine kontinuierliche Versorgung gewährleistet werden kann.