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Spurenelement Zink

Das Spurenelement Zink ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der weder vom Körper gebildet, noch durch irgendeinen anderen Mineralstoff ersetzt werden kann. Es kann nur in sehr geringen Mengen gespeichert werden und muss daher als essentieller Nährstoff permanent über die Nahrung zugeführt werden müssen.

Zink ist der Mikronährstoff mit der größten Bedeutung für die Enzymbildung. Ca. 300 verschiedene zinkhaltige Enzyme beschleunigen unzählige Reaktionen im menschlichen Organismus. Enzyme sind Eiweißkörper, ohne die viele wichtige Reaktionen im Körper sehr langsam oder erst gar nicht ablaufen können. So ist Zink u.a. an der Entgiftung und der antioxidativen Abwehr beteiligt und verantwortlich für eine normale Entwicklung von Haut, Haaren und Nägeln.

Für fast alle Mineralstoffe und Spurenelemente gilt: Die in unserer heutigen Ernährung enthaltenen Nährstoffe können unseren physiologischen Bedarf nicht mehr abdecken. Schuld daran sind überdüngte Ackerböden, industrielle Nahrungsmittel-Verarbeitung, Umweltbelastung und Stress.
Wir leiden heute viel schneller an einem Mineralstoffmangel als an einem Vitaminmangel. Das liegt zum einen daran, dass unser Körper manche Vitamine selbst bilden kann, Mineralstoffe und Spurenelemente dagegen überhaupt nicht. Zum anderen kommen Vitamine in unserer pflanzlichen und tierischen Nahrung mengenmäßig ziemlich gleichmäßig vor. Mineralstoffe und Spurenelemente sind dagegen höchst ungleichmäßig verteilt.

In Obst und Gemüse ist Zink beispielsweise nur in geringer Menge enthalten. Die wichtigsten Quellen für Zink sind Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Dunkles Fleisch wie beispielsweise Rind oder Wild hat einen höheren Zinkgehalt als helles Fleisch wie Puten- oder Hühnerfleisch. Eine sehr gute Zinkquelle sind Meeresfrüchte wie beispielsweise Schalentiere.

So erscheint in vielen Fällen eine Nahrungsergänzung mit Zink durchaus angezeigt. Zudem gibt es auch bestimmte Lebensphasen wie z.B. Krankheiten, die eine erhöhte Versorgung mit Zink erfordern.

Im Unterschied zu den häufigen Zink-Mangelzuständen werden Überdosierungen eher selten bestätigt. Erst bei Dosierungen von über 150 mg Zink pro Tag kann der Mineralstoffwechsel gestört werden.

Aus orthomolekularer Sicht werden täglich 15 - 50 mg Zink empfohlen. Zum Ausgleich von Mangelzuständen und im Krankheitsfall sind höhere Dosierungen angezeigt.